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Barrierefreiheit im Château Destinée

Das Château für alle zugänglich zu machen, war uns schon immer ein grosses Anliegen. Wir sehen das nicht als einzelnes Projekt, sondern als dauerhafte Aufgabe: das Anwesen für jeden Gast einladender, praktischer und offener zu gestalten.

Ein Hochzeitsgast im Rollstuhl feiert mit dem Brautpaar auf dem Rasen des Château Destinée

Der Anfang: eine rollstuhlgerechte Toilette

Wir begannen mit einem kleinen, aber wichtigen Schritt: Aus einem Ankleideraum am Ende der öffentlichen Toiletten wurde eine rollstuhlgerechte Toilette. Die Änderung mag bescheiden wirken, uns aber bedeutete sie viel. Wir haben sogar einen Ganzkörperspiegel so angebracht, dass er für eine sitzende Person passt, denn diese Perspektive war uns in diesem Raum am wichtigsten.


Ein barrierefreies Zimmer mit Bad

Später nahmen wir uns ein ehemaliges Schlafzimmer vor, das als Werkzeugraum und Farblager gedient hatte. Als die Renovierung anstand, stellten wir fest, dass der Boden in sehr schlechtem Zustand war. So konnten wir ein barrierefreies Schlafzimmer mit Bad einrichten, mit offener, bodenebener Dusche und einem ganz neuen Boden. Eingerichtet haben wir es passend zu den übrigen Zimmern im Erdgeschoss, dazu kamen schöne Holzdetails über der Dusche und eine Kleiderstange aus Holz, das aus einem anderen Raum des Châteaus stammt. Ein Spiegel mit Holzablage rundete das Ganze ab.


Natürlich läuft bei einer Renovierung nicht immer alles glatt, und weil wir so einen Raum noch nie gebaut hatten, machten wir ein paar grössere Fehler. Neben der Toilette liessen wir zu wenig Platz für einen Rollstuhl, und der Boden hatte zu wenig Gefälle, damit Abfluss und Leitungen darunter richtig funktionieren. Darum planten wir für den Winter 2025, die Toilette zu versetzen und einen grossen Teil des Bodens neu zu verlegen, um Gefälle und Abfluss zu korrigieren. Dieses Ergebnis hatten wir uns anders vorgestellt, aber Barrierefreiheit bleibt uns eine Herzensangelegenheit, und wir machen weiter, bis es stimmt.


Ein Rollstuhllift ins Château

Der nächste grosse Schritt war, den Zugang zum Château selbst bequemer zu machen. Nachdem wir einen Gast im Rollstuhl empfangen und selbst erlebt hatten, wie schwierig es war, ihm die Treppen hinauf und hinunter zu helfen, entschieden wir uns für den Einbau eines Rollstuhllifts. Er verbindet das Erdgeschoss an der Vorderseite des Châteaus mit dem Bodenniveau an der Rückseite. Weil das Gelände auf beiden Seiten des Hauses unterschiedlich abfällt, führte der Weg zur Terrasse am Fluss immer über Treppen, ganz gleich, wo man hineinkam. Am Ende wählten wir die Haupttür der Küche als praktischsten barrierefreien Eingang: Vom Parkplatz aus erreichen die Gäste bequem den Lift und von dort das Frühstück und die Scheune für Feiern.


Dieser Lift hat für viele unserer Gäste enorm viel verändert, und wir haben diese Investition nie auch nur einen Moment bereut.


Unsere nächsten Ziele für die Barrierefreiheit

Als Nächstes wollen wir den Weg zum Pool befestigen und den Kies auf der Terrasse am Fluss verbessern: entweder pflastern oder so stabilisieren, dass er für Rollstühle und Menschen mit eingeschränkter Mobilität besser passt. Das sind zwei grosse Projekte, für die wir sparen, und wir hoffen, dafür künftig auch über Crowdfunding Unterstützung zu finden.


Dass unsere Gäste bei privaten Feiern oder öffentlichen Anlässen mit ihren Liebsten dabei sein können, freut sie sehr und uns ebenso. Genau das spornt uns an, diese wichtige Arbeit fortzusetzen.

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